chatten – liken – posten

 

Liebe Eltern

 

Gerne möchten wir Ihnen einige Tipps/Tricks aber auch hilfreiche Links und Ratschläge weitergeben.

 

Chats (whatsapp, oä.)

Whatsapp ist seit Mitte Jahr erst mit 16 Jahren (vorher 13 Jahre) erlaubt à Ausnahme gilt nur, wenn die Eltern die Benutzung dieser App Ihrem Kind erlauben

 

Gruppenchats

Sind Tummelplätze für (leider) Nonsense bis hin zu Cybermobbing. Wer im Jugendalter in Gruppenchats verkehrt, sollte klare Gruppenregeln festlegen und bei Nichteinhalten ausgeschlossen werden. Zudem sollten nicht zu viele Personen Administrationsrechte (Recht auf Einladung/Entfernung von Mitgliedern) besitzen. Hierzu wird als Pilotprojekt an der 6. Klasse zusammen mit den Schülern ein Gruppenchat-Regelkatalog ausgearbeitet und schriftlich festgehalten.

 

Posten – Think before you post (oder auf Deutsch: überlege, bevor du Bilder/Videos hochlädst/weiterversendest)

Aufgepasst bei Nacktbildern, Bildern in Unterwäsche aber auch in Bikini/Badehosen von Minderjährigen. Der Besitz alleine kann schon als Kinderpornografie durchgehen. Achten Sie also auch selbst bei Profilbildern, Ihre eigenen Kinder nicht allzu freizügig zu zeigen.

Bei jeglichen geposteten Bildern in bspw. whatsapp, geht das Recht des Bildes an whatsapp über. Also aufgepasst.

Nützlicher Link: https://www.youtube.com/watch?v=im1aLcCP9xQ

 

Recht am eigenen Bild

Strafbar macht sich jede Person, welche ohne Zustimmung der betroffenen Person Bilder an andere weiterverschickt.

 

Profilbilder

Prüfen Sie auch die Profilbilder Ihrer Sprösslinge. Nicht selten scannen im späteren Berufsleben die Arbeitgeber ihre Bewerber im Netz (Google) auf ihr äusseres Erscheinen. Unvorteilhafte Bilder können langfristige Folgen mit sich führen, welche darin gipfeln, dass man limitierte Jobchancen hat.

 

Accounts
Überwachen Sie die diversen Accounts Ihrer Kinder bei der Registration. Viele unwissende Kinder füllen auch die nichtbenötigten Felder (diejenigen ohne Sternchen) aus oder schummeln beim Alter, nur damit Sie sich überhaupt registrieren können. So wandern mehr und mehr Daten ins Netz, welche für ganz verschiedene Zwecke Verwendung finden.

 

Passwortwahl

Passwörter werden von Computern mittlerweile kinderleicht geknackt. Mit jedem weiteren Zeichen steigt die Arbeitsleistung für einen Computer exponentiell an. Das nützliche Video zeigt klar und verständlich auf, Passwörter mit Passsätzen austauschen.

 

Nützlicher Link:  https://www.youtube.com/watch?v=jtFc6B5lmIM

 

Benutzernamen

Prüfen Sie die Benutzernamen Ihres Nachwuchses. Nichts aussagende Namen sind am sichersten. Auf keinen Fall soll im Benutzernamen Folgendes ersichtlich sein:

  • Alter
  • Vor- und Nachnamen
  • Geschlecht

 

Ego-Googeln

Machen Sie den Selbsttest - Im Schnitt alle paar Monate. Was und wie sieht und findet man sich selbst im grossen weiten Internet? Googeln Sie nach Ihrem eigenen Vor- und Nachnamen… Auch der Ihrer Kinder sollte ständig überprüft werden.

 

Nützliche Suchfunktionen im Netz

Viele Menschen verwenden Google als Suchmaschine. Leider wird bei einem Auftrag zu einem Vortrag bspw. die Reizüberflutung total überlastet. Bevor man nämlich die eigentlichen Suchergebnisse findet, muss man sich man sich durch Verkaufsangebote, Falschaussagen und Verlinkungen auf Wikipedia (welche meist für die Mittelstufe zu kompliziert formuliert sind) kämpfen.

 

Für Jugendliche gibt es deshalb (gerade für Schulaufträge) empfehlenswerte Suchseiten, welche sogar betreut werden. Dies bedeutet, nur jugendfreie und wahrheitsgetreue Inhalte sind auffindbar.

 

Cybermobbing

Das frühere Mobbing auf Schulhausplätzen ist zwar nicht gänzlich verschwunden, wird aber je länger je mehr durch sogenanntes Cybermobbing verdrängt. Das über einen längeren Zeitraum hinweg, absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Blossstellen oder Belästigen einer Person über Internet/Handy nennt man Cybermobbing. Es fällt den Tätern viel einfacher sich hinter den entsprechenden Geräten verstecken zu können und benötigt keine direkte Konfrontation mehr.
Täter/Täterschaft sowie Zuschauer/Chatmitglieder können zur Verantwortung gezogen werden. Eine Meldung an Eltern/Lehrpersonen/Freundinnen/Freunde ist unerlässlich! Unbedingt Screenshots als Beweismittel machen!





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